Au revoir und tschüss
Caro verbringt einen Sommer allein in Südfrankreich, im lavendelverhangenen Uzès mit seinen verwinkelten Gassen und dem Markt am Morgen. Sie hat gemerkt, dass ihr bisheriges Leben nicht mehr zu ihr passt – und genau davon erzählt dieser Roman: vom Gehen und Bleiben, vom Abschied und vom Neuanfang, die manchmal zwei Seiten derselben Wahrheit sind. Es ist ein leiser, warmer Sommerroman über die Frage, wie man sich selbst noch einmal begegnet, wenn man glaubt, das Leben sei schon verteilt. Bemerkenswert: Gudrun Lochte hat erst nach ihrem sechzigsten Geburtstag mit dem Schreiben angefangen, und man spürt in jeder Zeile, dass hier jemand weiß, wovon sie erzählt. Wer den Süden liebt und Bücher mag, die man langsam liest, ist hier richtig. Für den Nachmittag im Café bei einem Glas Wein die passende Begleitung.